Tools von Affinity

Wenn ich so recht drüber nachdenke, dann nutze ich immer nur die Tools, die ich schon ewig kenne. Meine Zeit ist mir meist zu kostbar, um mir alternative Programme anzuschauen, zu denen, die ich eh schon verwende.

So geht es mir insbesondere mit den Tools von Adobe… Photoshop nutze ich seit über 20 Jahren und auch die diversen anderen Tools von Adobe (InDesign, Premiere, Illustrator) gehören zu meinem täglichen Arsenal an Werkzeugen. Geht es Dir auch so?

Im Zuge von Corona ist nun gestern eine alternative Toolsammlung für einen größeren Zeitraum kostenfrei zum Ausprobieren verfügbar gemacht worden – die Software von Affinity.

Als Adobe auf sein Abo-Modell umgestellt hat, war die Diskussion groß! Soll man nun monatlich bezahlen oder bleibt man lieber bei dem einmahligen Zahlen eines höheren Preises?

Für mich war es eigentlich sofort klar, dass das Abo-Modell viel preiswerter ist als der bisherige Ansatz – zumindest, solange es auch immer wieder Updates gibt. Ich gehöre noch zu den Menschen, die für die erste Version von Photoshop über 1500 MARK  ausgegeben und bis in die Jahre vor dem Abo-Modell auch regelmäßig für viele hundert Euro die Updates mitgemacht hat. Daher ist für mich das neue Modell um längen preiswerter. Klar, wer bislang eine dezentrale Sicherheitskopie verwendet hat, der war jetzt natürlich nicht mehr so begeistert, jetzt für die Software, die man zwar täglich benutzt – aber eben nur als Hobby – nun plötzlich Geld zahlen zu müssen….

Daher war auch klar, dass dies die Tür für andere Hersteller öffnet, Alternativen zum Platzhirsch auf den Markt zu bringen.

Affinity hat drei Produkte:

Affinity Photo (alterntiv zu Photoshop)
Affinity Desginer (alternativ zu Illustrator)
Affinity Publisher (alternativ zu InDesign)

Spannend ist, dass es diese Tools vor allem auch für mobile Endgeräte (iPAD) gibt. Und sie sind deutlich preiswerter als die Adobe-Applikationen.

Aktuell gibt es nun also die Software zum Test: 90 statt 30 Tage im vollen Umfang ohne Einschränkungen. Und der Preis wurde auch auf 50% gesenkt – also auf unter 30 Euro (einmalig, nicht als Abo!) pro Software , die man natürlich einzeln kaufen kann.

Bemerkenswert finde ich auch, dass diese Tools hier und da neue Ansätze verfolgen, die nicht so recht in das Adobe-Raster passen. Gleichzeitig wagen sie aber auch den Spagat, für Adobe-Umsteiger möglichst einfach zu lernen zu sein. Ich persönlich werde mir die Tools jetzt genauer anschauen.

Hier gehts zu den Infos rund um das aktuelle „Corona“-Angebot:

https://affinity.serif.com/de/supporting-the-creative-community/

Lass mich wissen, wie Du die Tools findest, falls Du sie auch ausprobieren solltest. Erst mal nur gucken? Auf der Webseite gibt es im Bereich Lernen umfangreiche Videos zu den einzelnen Produkten.

Verfasst von

Günter Hagedorn

Ich habe Spaß an neuen Dingen - vor allem technische Gadgets, allem rund um Fotografie und Computern. Noch lieber aber arbeite ich mit "meinen" Modellen an neuen Fotos und suche dafür ständig spannende Menschen, VisagistInnen, StylIstinnen und Kreative aus allen Bereichen.
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